Stell dir vor, dein Körper balanciert mühelos, weil jedes Gelenk in einer entspannten Mittelstellung arbeitet: Ohren über Schultern, Schultern über Hüften, Füße vollständig geerdet. Knie etwa im rechten Winkel, Hüftgelenk leicht geöffnet, Lendenwirbelsäule sanft unterstützt. Unterarme schweben nahe am Körper, Handgelenke gerade, Nacken lang. Diese Ausrichtung dient nicht als starre Vorschrift, sondern als ruhiger Hafen, von dem du dich regelmäßig in kleine Haltungswechsel und Bewegungen wagst, ohne Spannungen anzusammeln.
Ein stimmiges Zusammenspiel von Sitzhöhe, Tischhöhe und Bildschirmposition entscheidet über Komfort. Richten sich Ellbogen auf Tischhöhe aus, bleiben Schultern entspannt und Handgelenke neutral. Der Bildschirm steht eine Armlänge entfernt, seine obere Kante ungefähr auf Augenhöhe oder leicht darunter, damit der Blick angenehm fällt. Zwischen Sitzkante und Kniekehle passt eine Handbreit. So verteilt sich Last gleichmäßig. Schon kleine Anpassungen von wenigen Zentimetern verändern Druckpunkte spürbar und mindern Ermüdung erheblich.